Plädoyer für die rechte Gehirnhälfte

Nina Ruge im Gespräch mit Andreas Bormann

Groß und blond betritt Nina Ruge den Saal im HiP. An ihrer Seite Andreas Bormann ,unser Mann vom NDR, der die Fragen stellt. Den Begrüßungsbeifall beantwortet sie mit einem freundlichen Lächeln. „Tolle Frau!“ raunt meine eine Sitznachbarin, und die andere ist gespannt: „..was die wohl alles zu sagen hat?“

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Dieter Bednarz liest im HiP


Was tun, wenn das Arbeitsleben endet, man sich aber viel zu jung fühlt, um zum alten Eisen zu gehören? Der 62jährige Dieter Bednarz ist Autor, Dozent, Vortragsreisender. Aber eines ist er inzwischen nicht  mehr: SPIEGEL- Korrespondent und Redakteur für den Nahen und Mittleren Osten. Sein Chefredakteur hat ihn nämlich völlig sensationell und unvorbereitet auf Vorruhestandsregelungen im SPIEGEL Verlag hingewiesen.

Dieter Bednarz erzählte  von dieser  Situation mit viel Humor am 1. Oktober im Gespräch mit Karin Haist, im KörberForum und am 05.11.18  im Haus im Park.  Er las streckenweise sehr fesselnd und höchst unterhaltsam aus seinem in der Edition Körber erschienenen Sachbuch „Zu jung für alt – vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“ und gab einen sehr persönlichen Einblick auf die neue Freiheit in seinem Leben.

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Glück – ganz praktisch

Das Interesse am Glück war groß am letzten Samstag. Einen ganzen Nachmittag lang widmeten die Teilnehmer des Bergedorfer Gesundheitstages dem Thema „Glücklichsein. Lebensfreude im Alltag“ hohe Aufmerksamkeit.

Zutaten für ein glückliches Leben

Der Glücksstifter und Soziologe Dominik Dallwitz-Wegner sprach  in seinem Vortrag begeisternd und motivierend über Glücksgefühle und Lebenszufriedenheit. Zusammen mit dem Publikum stellte er fest, dass nichts nachhaltig glücklich macht, es aber viele kleine und große Glücksmomente im Leben gibt. Helfen sie ihrem Glück auf die Sprünge, so das Ergebnis der aktuellen Glücksforschung. Schon kleine Veränderungen können große Auswirkungen darauf haben, wie wir uns fühlen.

Dominik Dallwitz-Wegner zeigte, wie man positive Emotionen  trainiert, aber auch  mit negativen Gefühlen und mit Krisen besser umgegangen werden kann.  Er riet allen dazu in der Gemeinschaft mit anderen Menschen sinnvolle Ziele zu erreichen und dabei Spaß zu haben, denn: GLÜCK IST WENN MAN SICH GLÜCKLICH FÜHLT. Weiterlesen

Tage des Exils – Faisal Hamdo war im HiP

Im Rahmen der diesjährigen TAGE DES EXILS führte Martin Meister von der Körber-Stiftung am 22.10. im HiP ein Gespräch mit Faisal Hamdo. Faisal Hamdo ist Autor des Buches FERN VON ALEPPO, das bei der Edition Körber im März diesen Jahres herausgekommen ist und jetzt bereits in der 2. Auflage erscheint.

Faisal Hamdo hofft, „dass mein Buch ein paar Fragen beantworten kann, die viele Deutsche an uns Geflüchtete haben.“(über dieses Buch siehe Blogbeitrag vom 28.8.)Martin Meister stellte die „deutschen“ Fragen und Faisal Hamdo gab redegewandt, gewürzt mit Humor, Auskunft über seine ersten Schritte in Deutschland einerseits und seine zurückgelassene syrische Familie andererseits. All das kann in dem oben erwähnten Buch nachgelesen werden.

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Neuer Anfang Berufsende

Was tun, wenn der Wecker nicht mehr klingelt? Vor ein paar Tagen folgte ich der Einladung des Haus im Park, mich inspirieren zu lassen und einmal über die für mich richtige Lebensform im Ruhestand nachzudenken.

 

Referentin Kirsten Sonnenberg, Leiterin des Bereichs Leben im Alter, zusammen mit  Projektleiterin für Gemeinwesenorientierte  Arbeit mit Älteren, Helga Westermann, beide vom ev.-luth. Kirchenkreis Ost, wiesen gleich zu Anfang der Veranstaltung uns Zuhörer darauf hin, dass das Alter auch nicht mehr das ist, was es mal war. Heute hat man  nach dem letzten Arbeitstag die Freiheit bis zu 30 Jahre selbst sinnvoll zu gestalten. Das ist eine lange Zeit in der das Leben neu, anders und vor allem selbst gefüllt wird. Es ist deshalb gut, wenn man sich schon vor dem letzten Arbeitstag Gedanken über eine Neuorientierung, über seine Gewohnheiten und möglichen Grenzen macht.

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Was bedeutet Heimat?

Die Stadt

Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohne Unterlass;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
Du graue Stadt am Meer;
Der Jugend Zauber für und für
Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
Du graue Stadt am Meer.

                                               Theodor Storm (1817-1888)

Mit diesem Gedicht drückt der Dichter Theodor Storm seine Gefühle für seine Heimat Husum aus. Was ist für Sie Heimat? Ein Ort, ein bestimmtes Ereignis, ein Gefühl – die Hühnersuppe von der Mutter? Weiterlesen

ich bin dann mal weg

Irgendwann ist es soweit, der letzte Arbeitstag wird gefeiert  und  – oh Schreck –  der Ruhestand ist da.Was kommt nun? Gehen Sie in den Dauerurlaub und wollen Ihre Ruhe oder gehören Sie zu den Rentnern,  die sich zwar über das Ende ihres bisherigen Arbeitslebens freuen, aber sich auch am Beginn einer neuen spannenden Zeit sehen?

Die Lücke zu füllen ist für manche Männer und Frauen eine Herausforderung, die nicht leicht zu meistern ist. Lassen Sie sich im Oktober in zwei Veranstaltungen im Haus im Park inspirieren für die Gestaltung ihres neuen Lebens

Freitag, 19.10.18 um 18:30 Uhr                                                                                       Neuer Anfang Berufsende

Freitag, 26.10.18 um 18:00 Uhr                                                                                               Männer im Ruhestand. Zwischen Alter und Arbeit

Ich finde dazu passt auch noch die Veranstaltung BERGEDORFER GESUNDHEITSTAG mit dem Thema „Über das Glücklichsein. Lebensfreude im Alltag“                                     am Samstag, 27.10.18 von 13:00 – 17:00 Uhr

Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich bitte zu den Veranstaltungen im Haus im Park an. Ich werde es auch tun! Wir sehen uns

Foto: Pixabay

Zugabe – Gründerpreis ab 60

Seit 40 Jahren ist die Körber-Stiftung im Haus im Park in Hamburg-Bergedorf aktiv.  Dort bietet sie u.a. mit über 100 ehrenamtlichen Menschen einen Treffpunkt für die Generation 50plus. Sie vernetzt Engagierte in Bergedorf und fördert neue Strukturen für ein zeitgemäßes Engagement.

Bereits seit vielen Jahren wirbt die Körber- Stiftung auch über Bergedorfs und Hamburgs Grenzen hinaus für eine positive Sicht auf den demografischen Wandel und einen neuen Umgang mit dem Alter. Dabei richtet sich der Fokus auf die Kompetenzen im Alter.

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Notstand in der Pflege – ist den Helfern noch zu helfen?

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Der „Pflegenotstand“ ist in aller Munde, seitdem er auch Patienten im Krankenhaus und andere pflegebedürftige Menschen spürbar trifft, und nicht nur Pflegerinnen und Pfleger stöhnen. Die Letzteren haben unter Personalmangel und anderen Missständen so gelitten, dass es viele Berufsabwanderer gibt. Und immer weniger junge Leute wollen diesen Beruf überhaupt ergreifen. Ein Teufelskreis, selbst wenn der ohnehin schon zu knapp bemessene Stellenplan besetzt werden soll, es mangelt an BewerberInnen.

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