Premiere in der SHiP –Trickfilm selbst gestalten

Wie ein Kurzfilm entsteht, konnten Kinder aus der Wohnunterkunft Brookkehre in Hamburg- Bergedorf in diesem Sommer bereits zum vierten Mal erleben und sich gemeinsam mit der Kunstinitiative Brookkehre nicht nur die Geschichte selbst ausdenken, sondern auch gestalten, malen und spielen.

Animiert wurde der Film durch Paul Uhlig und Jan Steffens von yeahimakemovies. Am 04.Januar war Premiere für den Trickfilm „Die Farbe der Sterne.“

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Projekt „Gemeinsam alt werden in Bergedorf“ ist gestartet

An der Universität Hamburg finden ab dem Herbst 2018 verschiedene Praxisprojekte mit Studierenden der Soziologie und Politikwissenschaften statt. Ziel ist es Wissenschaft und Zivilgesellschaft besser zu vernetzen und gemeinsam die Gesellschaft zu gestalten. Hierfür möchte die Universität Hamburg gerne mit den Besuchern des Haus im Park zusammenarbeiten.

Dabei sollen Veränderungsprozesse in Bergedorf vom Haus im Park zum neuen Ort KörberHaus für alle Generationen in den Blick genommen werden. Am 20.11.2018 fand dazu eine sehr gut besuchte Info-Veranstaltung mit den Studierenden im Haus im Park statt,  bei der erste Projektideen gesammelt wurden.

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Die Babyboomer gehen in Rente

Mit den geburtenstarken Jahrgängen der 1950er und 60er geht bald ein Drittel der Erwerbstätigen in Rente. Wie wollen die Babyboomer im Alter leben? Was kann die Gesellschaft noch von Ihnen erwarten?

Ferdos Forudastan, Leiterin des Innenressorts der Süddeutschen Zeitung, moderierte den Auftakt des 9. Körber Demografie-Symposiums – »Babyboomer ante portas«  im Haus im Park am 14. November 2018 und diskutierte mit dem ehemaligen Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon,  Susanne Kutz,Geschäftsführerin HiP und Leiterin des Bereichs Alter und Demografie der Körber-Stiftung und Dieter Bednarz, Journalist und Autor.

»Es ist kein Unwetter, das plötzlich über uns gekommen ist«, stellte Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung, in seinen einführenden Worten zum Start des 9. Körber Demografie-Symposiums am 15. November fest. Bis 2030 werden mit den geburtenstarken Jahrgängen bald ein Drittel der Erwerbstätigen in Rente gehen. »Die Babyboomer werden sichtbare Lücken hinterlassen«…

… Welche Potenziale hat der Übergang der Boomer in die nachberufliche Phase? Was verdankt die Gesellschaft der »Generation der Vielen? « Wie wünschen wir uns altersfreundliche Städte und Gemeinden? Doch genauso: Stimmen da noch die Gewichte? Verschieben sich Macht und Ressourcen in Richtung Alter? Auch dies seien Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssten, so Dittmer.

Er stellte hierzu die Ergebnisse einer forsa-Umfrage*** im Auftrag der Körber-Stiftung zum gesellschaftlichen Potential der heute 50- bis 75-Jährigen vor. Die Ergebnisse zeigten das große Selbstbewusstsein der »neuen Alten«. 97 Prozent der Befragten sind überzeugt, aufgrund ihrer Lebenserfahrung und Kompentenzen etwas geben zu können. Überraschend: Zwei Drittel können sich vorstellen, im Rentenalter weiterzuarbeiten – unter der Bedingung, dass es Spaß macht und sie dabei über Zeit und Umfang frei entscheiden können…

vollständiger Artikel: Körber- Stiftung- Babyboomer gehen in Rente

*** Interessieren Sie sich für die Ergebnisse der forsa-Umfrage? Sie erhalten die Broschüre bei Karin Haist, Bereich Alter und Demografie, stv. Leiterin des HiP und ihren Mitarbeitern.

Bummern – pochen – klingeln – tocken –? klopfen

Eine gute Lesekompetenz ist für die Entwicklung eines Menschen unerläßlich. Immer häufiger wird berichtet,  dass den Kindern zu Hause wenig oder gar nicht vorgelesen wird und auch keine Kinderbücher vorhanden sind. Schule und Kindergärten können das nicht in ausreichendem Maße ausgleichen.

Die Mitwirkung unserer 50 ehrenamtlich engagierten LeseLernhelfer in der SHiP sind deshalb eine gute Ergänzung. Sie motivieren und unterstützen ein- oder zweimal in der Woche Kinder in den Klassen 1 – 4 an Bergedorfer Schulen beim Lesen lernen.  Aber auch bereits bei Vorschulkindern wird die Neugierde und Freude an Büchern geweckt. Und von solch einer Vorlesestunde berichtet hier die LeseLernhelferin Ingrid Kempf

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schon entdeckt?

Haben Sie ihn schon entdeckt – den Flyer mit dem kurz und knapp beschrieben wird in welchen Bereichen sich Ehrenamtliche im HiP einbringen und wo zur Zeit weitere Interessierte gesucht werden? Falls nicht, hier der Text:

Engagement im Haus im Park der Körber-Stiftung

Das Haus im Park der Körber-Stiftung bietet vielfältige Möglichkeiten sich mit Ideen und Zeit einzubringen und das Haus mitzugestalten. Indem Sie hier Dinge tun, die für Sie und andere wichtig sind, werden Sie Teil des lebendigen Ortes, der vom Engagement Vieler lebt. Was gibt es zu tun?

Täglich begrüßen ehrenamtliche Rezeptionistinnen und Rezeptionisten die Besucher des Haus im Park. Im Café haben freiwillig Engagierte ein offenes Ohr für die Gäste. Ehrenamtliche Reiseleiterinnen und Reiseleiter organisieren vielfältige Ausflüge in die Umgebung. Der Computer-Club ist in allen Fragen rund um den PC aktiv. Die Hörbücherei verleiht ihre Werke, liest aber auch live und vor Ort. Selbst organisierte Gesprächskreise und Spielegruppen treffen sich im Haus im Park. Der ehrenamtliche Besuchsdienst wendet sich Menschen zu, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ehrenamtliche Bloggerinnen und Blogger berichten über alle aktuellen Veranstaltungen im hauseigenen Blog. Sie möchten mitmachen? Sie haben eine Idee für weitere selbstorganisierte Projekte und suchen Gleichgesinnte? Ihre Anregungen und Ihre Tatkraft sind uns herzlich willkommen.

Aktuell freuen wir uns über Interessierte, die Ausflüge begleiten, sich in der Hörbücherei oder im Computer-Club engagieren möchten.

Kontakt: Caterina Römmer, Telefon 040 · 72 57 02 -33, roemmer@koerber-stiftung.de

Bild:BB

Dieter Bednarz liest im HiP


Was tun, wenn das Arbeitsleben endet, man sich aber viel zu jung fühlt, um zum alten Eisen zu gehören? Der 62jährige Dieter Bednarz ist Autor, Dozent, Vortragsreisender. Aber eines ist er inzwischen nicht  mehr: SPIEGEL- Korrespondent und Redakteur für den Nahen und Mittleren Osten. Sein Chefredakteur hat ihn nämlich völlig sensationell und unvorbereitet auf Vorruhestandsregelungen im SPIEGEL Verlag hingewiesen.

Dieter Bednarz erzählte  von dieser  Situation mit viel Humor am 1. Oktober im Gespräch mit Karin Haist, im KörberForum und am 05.11.18  im Haus im Park.  Er las streckenweise sehr fesselnd und höchst unterhaltsam aus seinem in der Edition Körber erschienenen Sachbuch „Zu jung für alt – vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“ und gab einen sehr persönlichen Einblick auf die neue Freiheit in seinem Leben.

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20 Jahre Treffpunkt Haus im Park

Ein Gastbeitrag von Winifried Hölcke-Bolte

Im Herbst 1998 wurden wir* von Frau Ising (stellvertr. Ltg. HiP) gebeten, organisatorisch einen ‚Treffpunkt‘ zu leiten und mit ihr neu aufzubauen. Der Gedanke war, dass unabhängig der zahlreichen Angebote im Haus im Park – ein monatliches Treffen angeboten werden sollte für Menschen, die sich nach dem Ausscheiden aus dem Beruf oder Verlust eines lieben Menschen – in  vertrauter Atmosphäre austauschen wollten. Im November 1998 kam eine Teilnehmerin, Weihnachten schon weitere Interessierte.

*Die Gründerinnen vom Treffpunkt sind Ute Ising, Barbara Blan, Winifried Hölcke-Bolte, Margret Jürgens, Anne Mahnke, Helene Reßler

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Glück – ganz praktisch

Das Interesse am Glück war groß am letzten Samstag. Einen ganzen Nachmittag lang widmeten die Teilnehmer des Bergedorfer Gesundheitstages dem Thema „Glücklichsein. Lebensfreude im Alltag“ hohe Aufmerksamkeit.

Zutaten für ein glückliches Leben

Der Glücksstifter und Soziologe Dominik Dallwitz-Wegner sprach  in seinem Vortrag begeisternd und motivierend über Glücksgefühle und Lebenszufriedenheit. Zusammen mit dem Publikum stellte er fest, dass nichts nachhaltig glücklich macht, es aber viele kleine und große Glücksmomente im Leben gibt. Helfen sie ihrem Glück auf die Sprünge, so das Ergebnis der aktuellen Glücksforschung. Schon kleine Veränderungen können große Auswirkungen darauf haben, wie wir uns fühlen.

Dominik Dallwitz-Wegner zeigte, wie man positive Emotionen  trainiert, aber auch  mit negativen Gefühlen und mit Krisen besser umgegangen werden kann.  Er riet allen dazu in der Gemeinschaft mit anderen Menschen sinnvolle Ziele zu erreichen und dabei Spaß zu haben, denn: GLÜCK IST WENN MAN SICH GLÜCKLICH FÜHLT. Weiterlesen

Neuer Anfang Berufsende

Was tun, wenn der Wecker nicht mehr klingelt? Vor ein paar Tagen folgte ich der Einladung des Haus im Park, mich inspirieren zu lassen und einmal über die für mich richtige Lebensform im Ruhestand nachzudenken.

 

Referentin Kirsten Sonnenberg, Leiterin des Bereichs Leben im Alter, zusammen mit  Projektleiterin für Gemeinwesenorientierte  Arbeit mit Älteren, Helga Westermann, beide vom ev.-luth. Kirchenkreis Ost, wiesen gleich zu Anfang der Veranstaltung uns Zuhörer darauf hin, dass das Alter auch nicht mehr das ist, was es mal war. Heute hat man  nach dem letzten Arbeitstag die Freiheit bis zu 30 Jahre selbst sinnvoll zu gestalten. Das ist eine lange Zeit in der das Leben neu, anders und vor allem selbst gefüllt wird. Es ist deshalb gut, wenn man sich schon vor dem letzten Arbeitstag Gedanken über eine Neuorientierung, über seine Gewohnheiten und möglichen Grenzen macht.

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