Weltalzheimertag – und was hat die Welt damit zu tun?

Ein Beitrag von Doris Kreinhöfer, Stv. Leiterin im Haus im Park
Demenzsensible Gesellschaft; Leben mit dem Tod

Am 21.9. jährt sich zum 26. Mal  der Weltalzheimertag. Weltweit gibt es etwa 50 Millionen Menschen, die von einer Demenz betroffen sind. Aufgrund des längeren Lebens steigen die Zahlen stark an. Aber was haben diese Menschen davon, dass es den Tag gibt? 

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Freude am Lesen

Geht es Ihnen auch so? Ich kenne natürlich die Freude am Lesen eines fesselnden Romans, verbringe aber viel mehr Zeit mit dem Lesen von Online-Inhalten, als mit echten Büchern. Heute jedoch ist es draußen ungemütlich und ich gehe nicht mehr vor die Tür. Alle Bücher in meinen Regalen sind bereits gelesen, nach Online steht mir nicht der Sinn. Da kommt mir eine Idee:

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Neues aus der Schreibwerkstatt

Ein Gastbeitrag von Renate Glunz, Teilnehmerin Schreibwerkstatt- kreatives Schreiben 

 Die Alten
 
lch bin auf der Welt so allein.
Jedoch nicht allein genug, um zu schreien.
So bleibe ich stumm,
wie all die anderen Alten ringsum.
 
Bin an meinem Platz ganz allein,
frage mich, muss das so sein?
Aussortiert, kann bei junger Konkurrenz
einfach nicht mehr bestehen.
Bin wirtschaftlich uneffektiv,
als durchgefallen angesehen.
 
Wer heute alt ist, wird von der
Gesellschaft respektlos behandelt.
Scheint manchem Jungspund
schon überflüssig, vielleicht sogar dumm,
sitzt, untätig jetzt, einfach nur noch so rum.
 
Da bleibe ich in meiner Höhle und stumm,
wie all die vielen Alten ringsum.
 
Renate Glunz

Die Beiträge erfolgen in Eigenverantwortung der Autor*innen, sie spiegeln nicht die Meinung der Leiterin der Schreibwerkstatt wider.

Musicalproben dieses Jahr ganz anders

Ein Gastbeitrag von Singer/ Songwriter Christian Braubach

Die Lockerungen des Senats und Abstands- und Hygienekonzepte vom 01.07.2020 führten auch in unserem Musical- Projekt wieder zu etwas mehr Leben. Als uns das Haus im Park neue Probentermine offerierte, gab es gleich so etwas wie Aufbruchstimmung unter den Darstellern.

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Die „Peking“ ist heimgekehrt

Um 15.30 Uhr soll die Barkasse „Fantasia“ von den Landungsbrücken Richtung Schulau ablegen, um den Viermastsegler „Peking“ auf der Fahrt in seinen Heimathafen zu begleiten. Aber schon eine Stunde zuvor steht eine stets wachsende Menschenmenge an Brücke 7, um einen guten Platz auf dem Oberdeck zu ergattern. Erstaunlich ist, dass vor allem Ältere an diesem Ereignis teilnehmen wollen, und da wiederum sind die Seniorinnen weit in der Überzahl. Der „Hamborger Veermaster“ kehrt nach 88 Jahren Irrfahrt zurück, und das willl auch ich auf keinen Fall versäumen.

Gemälde der „Peking“ nach ihrem Stapellauf
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Jetzt Mitmachen beim Eintauchen in die Digitale Welt

Lernen Sie den Umgang mit dem PC über die Textverarbeitung kennen
Ein Aufruf zum Mitmachen von HiP- Dozentin Gitta Münster

Liebe Interessierte,
am 16. September, um 14:30 Uhr beginnt im Haus im Park das erste von fünf Modulen zu meinem Kursangebot „Neu am Computer“. Das Angebot beginnt mit dem Kennenlernen der Tastatur und der Maus beim Schreiben kleiner Texte.

Ich bin im Ruhestand, wie die meisten von Ihnen, und gebe diesen Kurs als Dozentin im Haus im Park. Das Thema  beschäftigt mich seit mehr als 30 Jahren und es macht mir Freude, andere Seniorinnen und Senioren für das Arbeit am PC zu gewinnen. Vielleicht auch Sie?

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Männerstimmen open air

Singen trotz Corona

Ein Gastbeitrag von Hanna Bandel, Chorleiterin Männerstimmen Haus im Park

Fotos vom Tag der offenen Tür im HiP 2017
@KörberStiftung

Niemand hätte gedacht, dass Singen mal zu einem riskanten Hobby werden könnte. Doch durch Corona war genau dies lange Zeit der Fall. Wir konnten uns als Chor nicht mehr treffen und es war nicht absehbar, ob und wann wir unsere Arbeit wieder aufnehmen könnten. Die Wochen vergingen und jeder sang zu Hause für sich allein mithilfe von eingesungenen Aufnahmen. Das war anfangs ganz gut, aber keine Dauerlösung. 

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Drei Wochen auf dem Jakobsweg

„Damals war es genauso heiß wie in diesen Tagen“, denke ich spontan. Damals, als ich vor genau zehn Jahren mit Freunden drei Wochen lang auf dem Camino de Santiago gewandert bin. Genauer gesagt: auf dem Camino francés, dem bekanntesten der vielen Jakobswege – Start in Leon bis nach Santiago de Compostela und noch ein Stück weiter bis zum Ende der Welt, zum Kap Finisterra.

Aufbruch in Leon
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