Ganz schön plietsch

Autorin Edith Kalisch

Irgendwann im Spätsommer des letzten Jahres streifen wir mehr oder weniger  langsam durch die Boberger Dünen. Janosch, mein Enkel, keine drei Jahre alt, freut sich besonders auf den Hof Neun  Linden . Dort leben Schafe, eine Gans, die vor dem Weihnachtsschmaus  gerettet wurde und natürlich Pferde. 

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Ich bin noch da

In der hintersten Ecke des Küchenschranks fand ich beim aufräumen eine sehr alte elektrische Kaffeemühle. Die probiere ich aus. Frisch gemahlener Kaffee schmeckt doch am Besten. Ich steckte den Stecker in die Steckdose und schaltete die Maschine ein. Der Motor heulte laut auf. Ich freute mich auf meine erste Tasse selbst gemahlenen Kaffee…

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Es grünt so grün

Mein Freund Michael ist wieder im Kiwittsmoorpark spazieren gegangen. Damals im Februar machte er weiße Bilder, jetzt sind es grüne.

Ich füge dem ein Gedicht von Theodor Storm(1817-1888) hinzu:

Ein grünes Blatt

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,

Ich nahm es so im Wandern mit,

Auf daß es einst mir möge sagen,

Wie laut die Nachtigall geschlagen,

Wie grün der Wald, den ich durchschritt.

Fotos: Michael Keim Rahmentext: Elisabeth Hartmann

KAUFHÄUSER IN FLAMMEN 

Erinnerungen an den 21.Dezember 1986 von Hans-Werner Jensen

Anschlagsserie in Bergedorf
Die Woche zwischen den 3. und 4. Advent 1986 war stürmisch und regnerisch. Keiner glaubte an eine weiße Weihnacht außer die Meteorologen, sie versuchten uns auf einen Kälteeinbruch mit starken Schneefällen zu Weihnachten vorzubereiten. 

Die FF Nettelnburg wollte nichts den Zufall überlassen. Am letzten Ausbildungsabend des Jahres 1986 (19.12.) wurden zwei Kameraden bestimmt, bei Bedarf die Unimogs mit Schneeketten zu bestücken.

– Aber es kam anders – 

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Warten, planen, probieren, verschieben – warten, planen…   

  • Heike Wenzel, Hörbücherei    

So oder ähnlich haben wir viele Tage/ Monate verbracht – mal hoffend, mal resignierend. Wir von der Hörbücherei hatten ein fertiges Programm erstellt, mit Texten, live-Musik, Bildern etc., aber es wurde zweimal coronabedingt abgesagt. Die Enttäuschung war groß; die Hoffnung, dieses Programm doch noch präsentieren zu können, wurde zunehmend kleiner und die mutlosen Stimmen lauter:

„Das wird sowieso nichts mehr.“

„Die nächste Mutation wartet schon“.

„Wir kriegen das doch nicht mehr hin“.

So mancher stimmte vorschnell in diesen Chor ein; aber – beharrlich und zuversichtlich – haben wir, das „Leseteam“ der Hörbücherei, uns mit Optimismus weiter an die Arbeit gemacht und den negativen Stimmen keinen Raum gegeben. Die folgende kleine Geschichte ist sozusagen unser Credo geworden. Hilft sie auch Ihnen?

Photo by Egor Kamelev on Pexels.com

Fabel von den Fröschen

Eines Tages entschieden die Frösche einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.

Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Anstatt die Läufer anzufeuern, riefen sie also: „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“ oder „Das ist einfach unmöglich!“ oder „Das schafft ihr nie!“ Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: „ Oje,die Armen! Sie werden es nie schaffen!“

Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte. Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war. 

Einer der Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hatte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

Unsere Wanderung im Mai

Ein Bericht von Frau L., Teilnehmerin Schreibwerkstatt

3. Mai 2021
Nun singen sie wieder! Die gefiederten Gäste kehren im Frühling aus dem Süden zu ihren Brutplätzen zurück. Sie werden im August mit ihrem Nachwuchs wieder in wärmere Gefilde fliegen. Wir beobachten die Nachtigallen seit Jahren an den Ufern der Elbe.

Ihr Gesang erklingt nicht nur abends und nachts, auch am Tage lauschen wir den lautstarken Schmettertouren, wenn wir auf bekannten Pfaden unterwegs sind. Aus dem dichten Gebüsch entlang des Flusses schallen die Gesänge, wohlklingend, strophenreich, mit anschwellenden Tönen, „DÜ – DÜ – DÜ“!

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Spannende Online Schulungen

Eine großartige Alternative

Erfahrungsbericht von Gitta Münster 
Als das Haus im Park als einer der ersten Standorte des bundesweiten Projekts „Digital Kompass“ aktiv wurde, beschloss ich in diesem Projekt mitzumachen. 
Es bildete sich schnell eine kleine Runde von Ehrenamtlichen, die Senioren bei der Nutzung des Smartphones half. Durch Corona kam das Projekt aber erst einmal zum Stillstand.

@ pexels

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Man kann sich auch über kleine Dinge freuen …….

Ein Beitrag von Karin Rauen
Bei der samstäglichen Einkaufsrunde auf dem Reinbeker Markt quälte meinen Mann schon die Lust auf ein Eis. Ich war erstaunt, ein Eis „das ist doch sonst nicht so Dein Ding“. OK, meinte er, Du hast recht, muss ja nicht sein und wo sollen wir jetzt in Coronazeiten auch ein leckeres Eis herbekommen?

@Pexels.com

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Auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Auch Lebende kommen hier zur Ruhe

In Hamburgs Norden gibt es drei Stadtteile bzw. Quartiere, mit denen man nichts Gutes verbindet. Fuhlsbüttel, Ochsenzoll und Ohlsdorf. Sie stehen für, salopp gesagt, Knast, Klapse und Tod. Ich habe mich für den Tod entschieden und Streifzüge über den Ohlsdorfer Friedhof gemacht.

Begrüßung im Ohlsdorfer Friedhof
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