Die Babyboomer gehen in Rente

Mit den geburtenstarken Jahrgängen der 1950er und 60er geht bald ein Drittel der Erwerbstätigen in Rente. Wie wollen die Babyboomer im Alter leben? Was kann die Gesellschaft noch von Ihnen erwarten?

Ferdos Forudastan, Leiterin des Innenressorts der Süddeutschen Zeitung, moderierte den Auftakt des 9. Körber Demografie-Symposiums – »Babyboomer ante portas«  im Haus im Park am 14. November 2018 und diskutierte mit dem ehemaligen Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon,  Susanne Kutz,Geschäftsführerin HiP und Leiterin des Bereichs Alter und Demografie der Körber-Stiftung und Dieter Bednarz, Journalist und Autor.

»Es ist kein Unwetter, das plötzlich über uns gekommen ist«, stellte Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung, in seinen einführenden Worten zum Start des 9. Körber Demografie-Symposiums am 15. November fest. Bis 2030 werden mit den geburtenstarken Jahrgängen bald ein Drittel der Erwerbstätigen in Rente gehen. »Die Babyboomer werden sichtbare Lücken hinterlassen«…

… Welche Potenziale hat der Übergang der Boomer in die nachberufliche Phase? Was verdankt die Gesellschaft der »Generation der Vielen? « Wie wünschen wir uns altersfreundliche Städte und Gemeinden? Doch genauso: Stimmen da noch die Gewichte? Verschieben sich Macht und Ressourcen in Richtung Alter? Auch dies seien Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssten, so Dittmer.

Er stellte hierzu die Ergebnisse einer forsa-Umfrage*** im Auftrag der Körber-Stiftung zum gesellschaftlichen Potential der heute 50- bis 75-Jährigen vor. Die Ergebnisse zeigten das große Selbstbewusstsein der »neuen Alten«. 97 Prozent der Befragten sind überzeugt, aufgrund ihrer Lebenserfahrung und Kompentenzen etwas geben zu können. Überraschend: Zwei Drittel können sich vorstellen, im Rentenalter weiterzuarbeiten – unter der Bedingung, dass es Spaß macht und sie dabei über Zeit und Umfang frei entscheiden können…

vollständiger Artikel: Körber- Stiftung- Babyboomer gehen in Rente

*** Interessieren Sie sich für die Ergebnisse der forsa-Umfrage? Sie erhalten die Broschüre bei Karin Haist, Bereich Alter und Demografie, stv. Leiterin des HiP und ihren Mitarbeitern.

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Bummern – pochen – klingeln – tocken –? klopfen

Eine gute Lesekompetenz ist für die Entwicklung eines Menschen unerläßlich. Immer häufiger wird berichtet,  dass den Kindern zu Hause wenig oder gar nicht vorgelesen wird und auch keine Kinderbücher vorhanden sind. Schule und Kindergärten können das nicht in ausreichendem Maße ausgleichen.

Die Mitwirkung unserer 50 ehrenamtlich engagierten LeseLernhelfer in der SHiP sind deshalb eine gute Ergänzung. Sie motivieren und unterstützen ein- oder zweimal in der Woche Kinder in den Klassen 1 – 4 an Bergedorfer Schulen beim Lesen lernen.  Aber auch bereits bei Vorschulkindern wird die Neugierde und Freude an Büchern geweckt. Und von solch einer Vorlesestunde berichtet hier die LeseLernhelferin Ingrid Kempf

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….Kalenderblatt Dezember….

Der Stern

Hätt einer auch fast mehr Verstand,
Als wie die drei Weisen aus Morgenland,
Und ließe sich dünken, er wär wohl nie
Dem Sternlein nachgereist wie sie;
Dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
Seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
Fällt auch auf sein verständig Gesicht,
Er mag es merken oder nicht,
Ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.

                                        Wilhelm Busch

Foto: Thorsten Werner

Detektive gesucht – Ein kriminalistischer Spaziergang im Advent


Sie möchten in dieser Adventszeit etwas Besonderes unternehmen ? Dann machen Sie doch eine Spurensuche in der Boberger Niederung mit!
Denn dem Weihnachtsmann sind die Geschenke geklaut worden. Aber am Freitag den 7.12.2018 geht es auf Spurensuche, und die Diebe werden mit Sicherheit dingfest gemacht.

Dieser kriminalistische Spaziergang geht um 14:30 Uhr am DÜNENHAUS in
der Boberger Furt 50 los, und in eineinhalb Stunden wird der Fall wohl geklärt sein.

Dann gibt es zum Aufwärmen Punsch für kleine und große
Detektive und Suppe für alle. Sind die Geschenke für Weihnachten gerettet,
kann auch leichten Herzens am Lagerfeuer gesungen und geklönt werden.

Kosten: 10 €
Anmeldung bis zum 4.12.2018
im BOBERGER DÜNENHAUS Tel. 040 739 312 66
boberg@loki-schmidt-stiftung.de

Elisabeth Hartmann

Plädoyer für die rechte Gehirnhälfte

Nina Ruge im Gespräch mit Andreas Bormann

Groß und blond betritt Nina Ruge den Saal im HiP. An ihrer Seite Andreas Bormann ,unser Mann vom NDR, der die Fragen stellt. Den Begrüßungsbeifall beantwortet sie mit einem freundlichen Lächeln. „Tolle Frau!“ raunt meine eine Sitznachbarin, und die andere ist gespannt: „..was die wohl alles zu sagen hat?“

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schon entdeckt?

Haben Sie ihn schon entdeckt – den Flyer mit dem kurz und knapp beschrieben wird in welchen Bereichen sich Ehrenamtliche im HiP einbringen und wo zur Zeit weitere Interessierte gesucht werden? Falls nicht, hier der Text:

Engagement im Haus im Park der Körber-Stiftung

Das Haus im Park der Körber-Stiftung bietet vielfältige Möglichkeiten sich mit Ideen und Zeit einzubringen und das Haus mitzugestalten. Indem Sie hier Dinge tun, die für Sie und andere wichtig sind, werden Sie Teil des lebendigen Ortes, der vom Engagement Vieler lebt. Was gibt es zu tun?

Täglich begrüßen ehrenamtliche Rezeptionistinnen und Rezeptionisten die Besucher des Haus im Park. Im Café haben freiwillig Engagierte ein offenes Ohr für die Gäste. Ehrenamtliche Reiseleiterinnen und Reiseleiter organisieren vielfältige Ausflüge in die Umgebung. Der Computer-Club ist in allen Fragen rund um den PC aktiv. Die Hörbücherei verleiht ihre Werke, liest aber auch live und vor Ort. Selbst organisierte Gesprächskreise und Spielegruppen treffen sich im Haus im Park. Der ehrenamtliche Besuchsdienst wendet sich Menschen zu, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ehrenamtliche Bloggerinnen und Blogger berichten über alle aktuellen Veranstaltungen im hauseigenen Blog. Sie möchten mitmachen? Sie haben eine Idee für weitere selbstorganisierte Projekte und suchen Gleichgesinnte? Ihre Anregungen und Ihre Tatkraft sind uns herzlich willkommen.

Aktuell freuen wir uns über Interessierte, die Ausflüge begleiten, sich in der Hörbücherei oder im Computer-Club engagieren möchten.

Kontakt: Caterina Römmer, Telefon 040 · 72 57 02 -33, roemmer@koerber-stiftung.de

Bild:BB

Dieter Bednarz liest im HiP


Was tun, wenn das Arbeitsleben endet, man sich aber viel zu jung fühlt, um zum alten Eisen zu gehören? Der 62jährige Dieter Bednarz ist Autor, Dozent, Vortragsreisender. Aber eines ist er inzwischen nicht  mehr: SPIEGEL- Korrespondent und Redakteur für den Nahen und Mittleren Osten. Sein Chefredakteur hat ihn nämlich völlig sensationell und unvorbereitet auf Vorruhestandsregelungen im SPIEGEL Verlag hingewiesen.

Dieter Bednarz erzählte  von dieser  Situation mit viel Humor am 1. Oktober im Gespräch mit Karin Haist, im KörberForum und am 05.11.18  im Haus im Park.  Er las streckenweise sehr fesselnd und höchst unterhaltsam aus seinem in der Edition Körber erschienenen Sachbuch „Zu jung für alt – vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“ und gab einen sehr persönlichen Einblick auf die neue Freiheit in seinem Leben.

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20 Jahre Treffpunkt Haus im Park

Ein Gastbeitrag von Winifried Hölcke-Bolte

Im Herbst 1998 wurden wir* von Frau Ising (stellvertr. Ltg. HiP) gebeten, organisatorisch einen ‚Treffpunkt‘ zu leiten und mit ihr neu aufzubauen. Der Gedanke war, dass unabhängig der zahlreichen Angebote im Haus im Park – ein monatliches Treffen angeboten werden sollte für Menschen, die sich nach dem Ausscheiden aus dem Beruf oder Verlust eines lieben Menschen – in  vertrauter Atmosphäre austauschen wollten. Im November 1998 kam eine Teilnehmerin, Weihnachten schon weitere Interessierte.

*Die Gründerinnen vom Treffpunkt sind Ute Ising, Barbara Blan, Winifried Hölcke-Bolte, Margret Jürgens, Anne Mahnke, Helene Reßler

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Woche des Gedenkens in Bergedorf

Noch bis zum 4. 12. geht die „Woche des Gedenkens“ in Bergedorf. Mit 17 Veranstaltungen wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Da gibt es Vorträge, Filme, einen Stadtrundgang, Gottesdienst, Zeitzeugengespräche,Musik und Lesungen.
Die „Woche des Gedenkens“ hat Tradition , es gibt sie seit 2012 in Bergedorf. Veranstalter ist eine Arbeitsgruppe, in der sich verschiedene Organisationen zusammen getan haben. Die Bezirksversammlung Bergedorf unterstützt diese Arbeit.

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