Getanzte Liebe

Das Bundesjugendballett begeisterte alle

Zauber? Traum? Illusion?

Die Zuschauer, die unseren Theatersaal bis auf den letzten Platz füllen, halten den Atem an. Am Abend des 7. Juli 2017 tanzt das Bundesjugendballett unter der Leitung von John Neumeier. Und während auf den Straßen von Hamburg Hass wütet, geht es hier bei allen kleinen Szenen um die Liebe.

 

Zwei Stunden lang wird sie von zehn jungen Tänzerinnen und Tänzern zum Ausdruck gebracht. Sie gleiten, stampfen, wirbeln, drehen, springen und schreiten durch den Raum, immer im Rhythmus von Stücken, die Musiker auf Piano, Cello, Violinen und Flöten auf offener Bühne spielen, sie selbst Teil der Inszenierungen. Weiterlesen

Musik in Bildern

Seine Zuhörerschaft ist seit Jahren begeistert von seinen Vorträgen und hält ihm die Treue. Und doch überlegt Dr. Matthias Irrgang, wie er noch mehr Menschen für die Musik begeistern kann – für „Entdeckungsreisen in unerhörte Klangwelten“ oder Antonin Dvoraks vielfältige Kompositionen „von böhmischen Dörfern und Welten“. Bei Klassik gebe es oft Berührungsängste, weiß er. „Da herrscht die Meinung vor, an meinen Kursen nähmen nur Experten mit viel Vorbildung teil, aber das ist nicht der Fall.“

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Entdeckertour St. Georg

 Ein Gastbeitrag von Peter Rauen

25 Teilnehmer trafen sich pünktlich am Ohnsorg Theater neben dem Hamburger Hauptbahnhof, gleich neben der Bronzestatue von Heidi Kabel, nach der auch der Platz vor dem Theater benannt ist.

Unsere Organisatorin, Frau Braubach, begrüßte Frau Maren Conils als sachkundige Führerin und los ging es zunächst zur   Hl. – Dreieinigkeitskirche St. Georg-Borgfelde.

 

 

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Drachenkönig sucht Seele

Das nagelneue Musical „Der Drachenkönig“ braucht Seele! Und die suchen wir per Audition im Haus im Park Theater. Aber denkt nicht gleich alle an Kohle! Es ist ein ehrenamtliches Projekt! Von Leuten mit einer tollen Idee für tolle Menschen mit tollen Menschen! (Quelle: Facebook)

 

So wurde die Audition (Vorsingen) des generationsübergreifenden Musicalprojekts  „Der Drachenkönig“ vorab beworben. Am Samstag den 10. Juni 2017 war es dann endlich soweit!

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15 Jahre ComputerClub

– 15 Jahre ComputerClub –

Am 7. Juni 2017 wurde der ComputerClub 15 Jahre alt.

2002 begann der Club mit 60 Mitgliedern und einer langen Warteliste. Ich bin seit 2004 dabei und musste damals über ein Jahr warten. Dann bekam ich die Möglichkeit, am Montagvormittag dabei zu sein. Montag war überhaupt nicht mein Tag, aber bevor ich gar nicht aufgenommen wurde, habe ich zugesagt. Weiterlesen

Praktikant Ebrahim Momenzada: „Viel Positives erfahren“

Boike Jacobs traf Ebrahim Momenzada zu einem Interview

Freunde und Kommilitonen waren skeptisch. „Wenn Du Dich für ein Praktikum im Haus im Park bewirbst, dann weist man Dich bestimmt ab“, orakelten sie. Das Haus liege in einem Villenviertel, eine Einrichtung für die gehobene Klasse, und Migranten seien da sicher nicht erwünscht.

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Italien im Lichtwarkhaus

Geht es Ihnen auch so, man geht selbstverständlich an etwas vorbei und merkt nicht, wie besonders es ist? So ging es mir mit dem Mosaik im Lichtwarkhaus.

Auf dem Mosaik aus bunten Fliesenstücken ist eine Szene wie aus dem Urlaub in Italien dargestellt, ein kleines Konzert, es heißt daher auch Serenade oder das Konzert.

Links befinden sich die Zuhörer in einem Pavillon, welche von der Musik begeistert klatschen. In der Mitte und rechts sind die Musiker zu sehen: Gitarrenspieler, Mandolinen, Cello sowie Violinenspieler, selbst ein Flötenspieler ist dargestellt. Sie scheinen mit Hingabe zu spielen.

 

 

Der Hamburger Maler Eduard Bargheer schuf dieses Mosaik 1961 im Auftrag der Baubehörde.

 

 

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Viermal Martin Luther

ein Beitrag von Boike Jacobs

Martin Luther? War das nicht der Mann, der vor 500 Jahren das Papier mit den 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt hat? Musste er denn dazu wirklich die schöne alte Tür beschädigen? Das habe ich mich als Kind gefragt und erst sehr viel später erfahren, dass diese Tür als eine Art Pinwand benutzt wurde für Terminankündigungen, Gebetszeiten, Anordnungen. Und mittendrin also Luthers Thesen, mit denen er in aller Schärfe die damaligen Praktiken der katholischen Kirche, vor allem den Ablasshandel, anprangerte.

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Ebrahim Momenzada – Meine Praktikumsaufgaben im Haus im Park

Ein Gastbeitrag von Ebrahim Momenzada ( Praktikant im HiP ) Teil 3

  Meine Einsatzbereiche waren anfangs recht monoton. Hier wurde ich die erste Woche explizit im eigenen Café der Stiftung  eingesetzt. Es war wichtig die Klientel kennenzulernen und vor allem mich ihnen zu zeigen und mit meiner Anwesenheit zu konfrontieren.

 

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Minimal aber oho!

Rund 100 Schülerinnen und Schüler aus neunter und zehnter Klasse des Hansa-Gymnasiums Bergedorf strömen am Vormittag des 10. Mai 2017 in den Theatersaal im HIP. Mit ihnen ein paar Sechzig-Plus Leute, und alle sind dem Ruf gefolgt: „Keine Angst vor Steve Reich!“

Steve Reich(*1936) zählt zu den Begründern der Minimal Music und zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten dieser Musikrichtung. Kollegen von S.J. Bach bis Kenny Clarke haben ihn beeinflusst. Der Konzertgitarrist Heiko Ossig stellt mit dem Stück Electric Counter Point diese Musik vor. Nur ein Mann auf der Bühne, aber es erklingt vielstimmige und vielrhythmische Musik, sie schwebt in leicht (minimal) veränderten Wiederholungen an unser Ohr, hält uns durch An- und Abschwellen von Lautstärke und Dynamik in Atem. Das Rätsel löst sich: das Stück ist geschrieben für Solo-Gitarre, die spielt Heiko Ossig, mit 13 Gitarren, die kommen vom Tonband. Das und noch mehr erklären Martina Taubenberger und Heiko Ossig in einem Werkstattgespräch in der Arbeitspause nach dem ersten Hören. Weiterlesen