Vereine in Bergedorf

Ein populäres Thema im Museum für Bergedorf und die Vierlande

Ein Beitrag von Frau Dr. Schanett Riller, Direktorin  Bergedorfer Museumslandschaft

Vereinsmeier, Wimpel, Gartenzwerg? Vereine haben häufig den Ruf von Angestaubtem und Spießigkeit. Was denken Sie? Ein knappes Drittel der deutschen Bevölkerung ist Mitglied in einem oder mehreren von über 600.000 Vereinen deutschlandweit. Die Zahl der Vereine wächst seit Jahrzehnten kontinuierlich, Vereine sind beliebt. 

Foto: Bergedorfer Schützengesellschaft, Sammlung Bergedorfer Museumslandschaft
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Nicht von der Rolle

Ein Beitrag von Elfriede Schlieper, Reiseleiterin Haus im Park

Damals zum Feierabend steckte sich mein Großvater seine Pfeife an, gestopft mit selbst angebauten, im Komposthaufen fermentierten, auf dem Wäscheboden getrockneten Tabak, setzte sich an den Küchentisch (das Leben spielte sich in der Küche ab) und machte sich an die Arbeit.

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„Ich hoffe so sehr, dass meine Familie mich zu sich holt“

Neulich las ich den folgenden Artikel auf Zeit ONLINE. Mich haben die Erzählungen dazu angeregt einmal näher hinzuhören, was die Menschen in meinem näheren Umfeld in Bezug auf die Weihnachtszeit bewegt und wer womöglich an den drei Weihnachtstagen ganz allein ist. Vielleicht wird es Ihnen ähnlich gehen…
Herzlichst
Beate Braubach

Artikel auf Zeit ONLINE im Newsletter Elbvertiefung am 01.11.2020
Weihnachten ohne Weihnachtsmann, ohne Christmette, ohne Familie? Die Festtage werden zu einem Risiko. Sieben Menschen erzählen, wie sie nun umplanen.
Protokoll: Simone Gaul, Hannes Leitlein und Lisa Maria Münster

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Auszeichnung für „Omas gegen rechts“

Die Entscheidung fiel im Dezember 2018 an ihrem 70. Geburtstag, erzählt Christiane Stich, die Vielen aus dem Haus im Park bekannt ist. „Jetzt muss ich zeigen, wo ich stehe“, hatte sie gespürt. Das Erstarken der AfD hatte sie erschreckt und erschüttert, und im privaten Umfeld hatte sie das auch oft genug zum Ausdruck gebracht. Aber das reichte ihr nun nicht mehr. Nicht Gefühle, sondern Taten seien wichtig, war ihre Überzeugung. Doch was konnte sie konkret tun?

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Werkzeug. Alles was man braucht

Ein Beitrag von Peter Windmüller, Mitglied bei Senioren helfen Senioren, Dozent Apple-Computer-Treff und vieles mehr

Das Verteilen der Informationskarten „Senioren helfen Senioren“ gestaltet sich für mich am besten vom Fahrrad aus. (siehe Foto 1: in dem Deckel der Schraubenziehersammlung).

Die Gesichter der Angesprochenen, die sich in der Regel sehr erfreut aufhellen, wenn sie den Sinn meiner Anrede erfasst haben, ist bereits ein erstes Geschenk, welches ich bekomme. Dabei sende ich -ohne den elektronischen Weg des Internets zu belasten- in der Regel sogleich eine gedankliche Kopie der freudestrahlenden Gesichter an den Gründer dieses wunderbaren Projektes.

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Es wird kalt in Europa

Eine Bitte von Gastautor Patrick Zessin, Wutzrock Festival
Es wird kalt in Europa. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Temperaturen sinken.
Nicht jede*r kann Fenster und Türen schließen und die Heizung aufdrehen. Menschen ohne Wohnung – hier bei uns in Deutschland – und geflohene Menschen in Lagern dies- und jenseits der Außengrenzen Europas sind der Witterung schutzlos ausgeliefert.

Die Hamburger Initiative ‚Hanseatic Help‘ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Menschen zu unterstützen und sie kostenlos mit Kleidung und anderen Artikeln des täglichen Bedarfs zu versorgen. 

@hanseatic-help
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Neues aus der Schreibwerkstatt

Ein Gastbeitrag von Renate Glunz, Teilnehmerin Schreibwerkstatt- kreatives Schreiben 

Ein Leben
Ein Standardmaß Fülle –
das andere ist Hülle.
Das Leben ist Traum, durch Schlaf nur gestört,
ein Lied, von dir Tag um Tage gehört.

Vom ersten bis letzten Atemzug
mal Segen, mal Siegen, oder auch Fluch.
Zuweilen ein Bündel Angst
in den Weiten der Atmosphäre,
behaftet mit Sorgen und Erdenschwere.

Was ist schon Zeit?
Reifen sollst du in deinen Jahren
und lernen im Streben.
Den Schmerz ausreißen
aus deinem Leben.

Weiter versuchen,
mit Träumen zu fliegen,
auf Wolken dich wiegen.

Renate Glunz 1990

Die Beiträge erfolgen in Eigenverantwortung der Autor*innen, sie spiegeln nicht die Meinung der Leiterin der Schreibwerkstatt wider.